Vetjournal

Tipps für Ihre Gesundheit Teil 3: Stress im (Arbeits-)Alltag

Vetmental Teil03 1

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Univ.-Ass. Christine Krouzecky, MMSc. ​​​​​
Gesundheitspsychologin der Sigmund Freud Privatuniversität

Ausgabe 11/2022

Kathrin ist Tierärztin. Seit einer Weile fällt es ihr schwer, einzuschlafen, und ihre Gedanken kreisen ständig um die Arbeit, in der es gerade sehr stressig zugeht.

Die Nächte werden immer kürzer und Kathrin fühlt sich zunehmend erschöpft, gereizt und ihre Muskeln sind verspannt. Trotz des Schlafmangels muss die Arbeit getan werden und es bleibt keine Zeit für Pausen.

Kathrins Befinden zeigt deutliche Anzeichen einer Stressreaktion. Grundsätzlich bezeichnet der Begriff Stressreaktion alle Prozesse, die in einer Person als Antwort auf einen Stressor (z. B. Stress in der Arbeit) in Gang gesetzt werden (Kaluza, 2011). Sie kann sich sowohl körperlich als auch kognitivemotional oder im Verhalten äußern. Hier ein paar Beispiele:

Körperliche Stressreaktionen: Erhöhte Muskelspannung, schnellerer Herzschlag, schnellere Atmung.

Kognitivemotionale Stressreaktionen: Innere Unruhe, Nervosität, Gefühl der Unzufriedenheit, Selbstvorwürfe, Gedankenkreisen, Leere im Kopf.

Behaviorale Stressreaktionen (Verhalten): Ungeduldiges Verhalten, zunehmender Kaffeekonsum, mangelnde Planung, Übersicht und Ordnung, aggressives oder gereiztes Verhalten gegenüber anderen.

Step 3 – Eigene Stressreaktionen identifizieren

Nachdem Sie sich in den letzten beiden Ausgaben mit Ihren persönlichen Stressoren und Stressverstärkern auseinandergesetzt haben, geht es nun darum, herauszufinden, welche individuellen Stressreaktionen diese bei Ihnen auslösen.

Nehmen Sie sich jetzt einen Moment Zeit, um die folgenden Warnsignale bei sich zu überprüfen. Kreuzen Sie nachfolgend zutreffende Warnsignale an:

Die Checkliste können Sie durch Klicken auf das Bild als PDF zum Ausfüllen herunterladen.
Autorin Univ.-Ass. Christine Krouzecky, MMSc. ist Klinische und Gesundheitspsychologin, Psychotherapeutin und ­Koordinatorin der Abteilung für Mensch-Tier-Beziehungen an der psychologischen Universitätsambulanz der Sigmund-Freud-Privatuniversität. Foto: beigestellt
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